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Begutachtung

Die MD-Begutachtung: souverän vorbereitet

Der Begutachtungstermin entscheidet über Ihren Pflegegrad. Mit der richtigen Vorbereitung stellen Sie sicher, dass Ihr tatsächlicher Bedarf gesehen wird.

Zoe hört einer älteren Frau zu – KI-gestellte Beratungsszene

Worauf es ankommt

Die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst (MD) bzw. Medicproof ist eine Momentaufnahme. Bewertet werden sechs Lebensbereiche – von Mobilität über kognitive Fähigkeiten bis zur Gestaltung des Alltags.

Die sechs Module

  • Mobilität
  • Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  • Selbstversorgung
  • Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen
  • Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Fünf Tipps für den Termin

  1. Zeigen Sie den Alltag realistisch – nicht den besten Tag.
  2. Halten Sie das Pflegetagebuch und Arztberichte bereit.
  3. Sorgen Sie dafür, dass eine vertraute Person dabei ist.
  4. Sprechen Sie auch über nächtlichen Hilfebedarf und psychische Belastungen.
  5. Verschweigen Sie nichts aus Scham – jede Einschränkung zählt.
Gern gehe ich den Termin vorab mit Ihnen durch und begleite Sie, damit Sie sich sicher fühlen.

Ein realistisches Bild statt einer perfekten Wohnung

Der Termin ist keine Prüfung, für die Sie etwas einüben müssen. Zeigen Sie, wie Ihr Alltag tatsächlich aussieht. Wenn manches nur mit Erinnerung, Anleitung oder Beaufsichtigung gelingt, sprechen Sie das an. Beschreiben Sie auch Unterschiede zwischen guten und schwierigen Tagen, ohne die Situation zu übertreiben oder kleinzureden.

Die Begleitperson sinnvoll einbeziehen

Eine Person, die Ihren Alltag gut kennt, kann Erinnerungen ergänzen und bei Rückfragen helfen. Besprechen Sie vorher, welche Themen Ihnen wichtig sind und was Sie selbst erzählen möchten. Die Wünsche der begutachteten Person bleiben im Mittelpunkt. Melden Sie besondere Kommunikationsbedarfe möglichst schon vor dem Termin bei der zuständigen Stelle.

Nach dem Termin Fragen festhalten

Notieren Sie, welche Themen besprochen wurden und ob Unterlagen nachgereicht werden sollen. Schreiben Sie offene Fragen möglichst zeitnah auf. Sobald Bescheid und Gutachten vorliegen, können Sie die Feststellungen mit Ihren Beobachtungen vergleichen. Bei Unklarheiten hilft eine geordnete Liste mit konkreten Beispielen; eine Beratung kann das gemeinsame Durchgehen erleichtern.

Ihre Checkliste zum Mitnehmen

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Quellen und Einordnung

Die Informationen bieten allgemeine Orientierung. Welche Leistungen und Voraussetzungen für Sie gelten, klären Sie mit Ihrer Pflegekasse. Zoe ergänzt deren gesetzliche Beratung durch privat beauftragte Unterstützung.

Persönlich für Sie da

Der erste Schritt darf leicht sein.

Erzählen Sie mir, was Sie gerade beschäftigt. Im kostenlosen Erstgespräch finden wir gemeinsam heraus, wie ich Sie unterstützen kann.

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